Podcast-Folge zu der Inszenierung ALLE MEINE SÖHNE von Arthur Miller am Theater Kiel, das gerade auf mehreren Ebenen wieder eine erstaunliche Aktualität hat.
Schauspieldramaturg Jens Paulsen spricht mit Regisseur Jonathan Heidorn sowie Nikolaus Okonkwo, Isabel Baumert und Tomte Heer aus dem Ensemble über die Ideen zur Inszenierung und Millers außerordentliche Fähigkeit, Charaktere sehr genau zu zeichnen und dabei ziemlich spannende Personenkonstellationen zu schaffen.
Es geht um die Hoffnung, dass ein im Krieg verschollener Sohn vielleicht doch noch lebt, um die posttraumatischen Belastungen von Kriegswiederkehrern und die Frage nach Schuld und moralischer Verantwortung – geballt in einem sich zuspitzenden Familienportrait.
Diese Folge wird euch präsentiert von der Gesellschaft der Freunde des Theaters in Kiel.
Quellen:
Karoline Benedyk: „Die stillen Heldinnen: Zwischen Leichenschauhaus und Blauer Donau“, Chrismon, 20.03.2026.
Im Podcast wird ein teilweise gekürzter Auszug aus diesem Beitrag zitiert.
Gabriela M. Keller: „Sein Krieg“, taz, 18.01.2014.
Im Podcast wird ein teilweise gekürzter Auszug aus diesem Beitrag zitiert.
Arthur Miller: Alle meine Söhne. Übersetzt von Berthold Viertel, überarbeitet von Bernd Schmidt. Frankfurt am Main 2010.
Im Podcast werden kurze Passagen aus dieser Übersetzung zitiert.
Aufnahmedatum: 27. September 2026
Moderation: Jens Paulsen
Aufnahme & Schnitt: Christoph Karrasch
Musik: Marko Gebbert, Christian Kämpfer